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THEMA: Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA

Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 18 Jun 2017 11:09 #1

  • Beate
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Hallo,

vor ein paar Jahren tauchten auf einmal supergünstige Angebote auf für Wohnmobil-Überführungen in Kanada und USA. Natürlich interessierten wir uns schnell dafür. Denn für ein voll ausgestattetes Wohnmobil nur 20 - 30 Euro pro Tag zu bezahlen, anstatt normalerweise zwischen 70 ud 150 Euro, das hört sich schon sehr gut an.

Nach ein bischen Recherche fanden wir dann auch den Grund für diese tollen Angebote:
In Kanada wollen die Womo-Vermieter ihre Fahrzeuge im Herbst zurück in der Zentrale in Vancouver haben, damit sie überholt und evtl. verkauft werden können. Im Frühling müssen dann die Fahrzeuge wieder an die Vermietstationen verteilt werden.

In USA dreht es sich meistens darum, fabrikneue Fahrzeuge vom Hersteller zu den Vermietstationen zu bringen. Natürlich könnte das der Vermieter auch selbst organisieren, aber dann müsste er ja Fahrer und Benzin bezahlen. Andererseits kann man diese Überführungsfahrten auch nicht ganz kostenlos anbieten, denn arbeiten ist für Touristen in USA verboten, auch wenn es nur gegen Kost und Logis ist, wie es in diesem Fall auch wäre. Also verlangt man einen so niedrigen Betrag, damit keine Behörde Probleme machen kann.

Diese Sonderangebote sind natürlich immer total ausserhalb der Saison. Und allein schon aus diesem Grund für Wohnmobil-Neulinge oder eine erste Reise in die USA absolut nicht geeignet. Noch dazu, da man bei den neuen Womos auch oft noch "Kinderkrankheiten" reparieren muss.

Nun gut, für uns sind diese Angebote genau das Richtige. Und so entschieden wir uns 2013, ein neues Womo von Ft. Wayne, Indiana, nach Los Angelos zu fahren. Leider hatten wir dafür nur 14 Tage Zeit. Und für 14 Tage nach USA fliegen, das war uns dann doch zu blöd. Also planten wir anschliessend noch eine kleine Rundreise mit dem Mietwagen.

Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr in den nächsten Tagen mit uns reisen.

LG
Beate

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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 18 Jun 2017 12:23 #2

  • Hatchcanyon
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Auch wenn wir keine RV'ler sind - ich bin gespannt!

Gruss
Rolf
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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 18 Jun 2017 20:02 #3

  • Tatsli
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Klar bin ich dabei. :car

Zudem Indiana und der Rest am "grossen See" kenne ich nur von Bildern.
Also :vollgas


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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 18 Jun 2017 20:05 #4

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Haha, nichts mit "Grossem See". Wir sind eine südliche Route gefahren. Aber davon morgen mehr.

LG
Beate

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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 19 Jun 2017 18:06 #5

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Am 4. April startet unser trip. Erstmal kommt das Unangenehmste: der lange Flug! Wir fliegen über Atlanta, wo wir ausnahmsweise mal in 1/2 Stunde die gesamte Immigration geschafft haben. Aber dafür müssen wir dann 4 Stunden warten bis unser Flug nach Ft. Wayne geht. Dort kommen wir um 20.00 h an und nehmen uns gleich ein Taxi zu unsere Hotel, wo wir erstmal todmüde ins Bett fallen.

Am anderen Tag sind wir schon um 7.00 h munter und fertig. Wir hatten uns ein Hotel fast neben Apollo ausgesucht, so dass wir jetzt nur noch ein paar Meter die Strasse entlang laufen müssen.

Die Übernahme des Wohnmobils geht schnell, da wir uns ja mit der Technik auskennen. Ein kleines Problem gibt es, weil die Angestellten uns das Womo nur "winterized" überlassen wollen. Das würde heissen: kein Wasser, keine Toilette, nichts!! Aber halt auch keine Gefahr, dass etwas einfriert.
Erst als wir glaubhaft versichern, dass wir sofort nach Süden fahren und auch die Verantwortung für alle Schäden übernehmen, sind die Angestellten beruhigt.

So sind wir um 10.00 h mit all dem Papierkram fertig und können dann noch in Ruhe einkaufen. Um 13.00 h starten wir zu unserer Tour:




Hier mal gleich ein paar Bilder von unserem Heim für die nächsten 2 Wochen:






Auf der Interstate bei Indianapolis ist dann ein Wahnsinns-Verkehr. Sowas liebe ich ja gar nicht:




Um 19.00 h sind wir dann endlich auf unserem ersten Campingplatz am Lieber State Park. Wir gehen erst mal zum See und geniessen ein Bierchen, bevor wir den ersten Grillabend geniesen:








LG
Beate

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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 20 Jun 2017 16:58 #6

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Samtag, 6.4.

Auch heute gehts gleich wieder auf die Interstate. Aber auf der I 70 ist so viel Verkehr und das nervt mich total. Also fahren wir nach ca.1/ der Strecke bei Casey runter und fahren auf der Historic National Road 40 weiter. Hier gehts zwar langsamer vorwärts, aber dafür kommen wir immer wieder durch kleinere Dörfer. So richtig wie man sich die Mitte der USA vorstellt. Durch diese Covered Bridge müssen wir in Greenup fahren:




In einem gottverlassenen Nest, Brownstown, essen wir in einem richtigen Diner zu mittag.




Um 15.00 h sind wir dann in Louis und fahren natürlich sofort zum Gateway Arch. Leider sind alle Touren dort hoch für heute schon ausgebucht. So bleibt uns nur, den Arch von unten zu bewundern:






Direkt vor dem Arch warten Kutschen auf zahlungskräftige Touristen. Das ist nichts für uns:






Man könnte auch einmal auf und ab mit einem Mississippi Dampfer fahren.




Nein, wir fahren lieber noch eine Runde durch St. Louis und sind total entsetzt, wie heruntergekommen und schmutzig es dort überall ist. Das sieht ja fast so aus wie vor ein paar Jahren in Detroit.


Da fahren wir lieber weiter und geniesen am Abend noch unseren Campingplatz im Robertsville State Park:






LG
Beate

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Letzte Änderung: von Beate.

Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 21 Jun 2017 16:46 #7

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Runter auf die Historic National Road 40 ist immer eine gute Idee. applaus2
Bisschen Rout66 feeling geniessen applaus2

Der Mississippi Dampfer erinnert doch sehr an New Orleans


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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 21 Jun 2017 19:31 #8

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Sonntag, 7.4.

Heute gibts nicht viel zu erzählen. Das Programm hies "fahren fahren fahren"

Es ging auf der I 44, dann auf den Hwy 60. Die Landschaft war auch nicht so berauschend, fast wie in Deutschland, ein paar Hügelchen, ein paar Wälder. Ab und zu kamen wir durch gottverlassene Dörfer, alles ziemlich ärmlich und heruntergekommen.

In einem dieser Dörfer fanden wir diesen Flohmarkt:




Zumindest der Verkehr wurde immer weniger:




Abends fanden wir wieder einen schönen Campingplatz am Gibson Lake, Sequoyah State Park:




Man merkt, dass man langsam südlicher kommt: es wird grüner und abends ist es schon so warm, dass wir bis 22.00 draussen sitzen konnten.


LG
Beate

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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 21 Jun 2017 19:42 #9

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Montag, 8.4.

Nachdem von gestern so wenig zu berichten war, hänge ich gleich noch einen Tag dran:

Es geht wieder zurük zur I 40. Wir fahren an Oklahoma vorbei, wo ich nur schnell ein Foto aus dem Fenster mache:



Jetzt wird das Land immer flächer und als wir nach Texas kommen wirds wirklich immer eintöniger. Wir kommen von einer Tornado Shelter vorbei, die wir natürlich besichtigen:




Durch diese Shelter werden wir daran erinnert, dass wir ja mitten in der "Tornado Alley" sind. Und als der Wind stärker wird, gefällt uns das gar nicht so gut :ohhh

Kurz vor unserem Übernachtungsplatz sehen wir dann auch die erste Ölpumpe:



Unser Campingplatz heute ist der Lake Mc Clellan National Grasland Park. Der See hat allerdings kein Wasser, anscheinend schon längere Zeit:




LG
Beate

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Mit WoMo, PKW und Hausboot einmal quer durch USA 22 Jun 2017 20:16 #10

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Dienstag, 9.4.

Es hat die ganze Nacht fürchterlich gestürmt. Das ist im Wohnmobil total unangenehm, weil es stark schaukelt. Und ich habe dann immer Angst, dass der Wind das Womo umkippt :ohhh

Wir fahren um 9.00 h los, bei angenehmen Temperaturen. Und dann gibts innerhalb 1/2 Stunde einen Temperatursturz auf nur noch 10 Grad.
Auf der Interstate 40 ist fast nichts zu sehen, es wird fast finster, der Wind wirbelt jede Menge Sand und Staub auf:




Anscheinend stürmt es hier öfter so, denn dieser Wasserturm steht auch ganz schön schief:




Kurz vor Amarillo fahren wir von der I 40 runter und machen einen kleinen Abstecher nach Süden zu Palo Duro State Park. Dort würde es mir sehr gut gefallen. Leider ist es heute noch zu früh zum übernachten.






Irgendwo in einem kleinen Dorf sehen wir das hier. Nein, das ist nicht Cadillac Ranch, das sind Käfer:




Wieder auf der I 40 kommen wir aber nach ein paar Kilometern von Cadillac Ranch vorbei. Leider bläst uns der Wind fast um, deshalb wird es ein sehr kurzer Stop:




Bei Tucumari biegen wir nach Norden auf den Hwy 104 ab. Jetzt gehts bis auf 2000 m hoch. Und auf einmal sind wir mitten im Winter. Es hat geschneit in Las Vegas (nein, nicht DAS Las Vegas, sondern Las Vegas/New Mexico).



Auf unserem heutigen Campingplatz im Storrie Lake State Park stehen wir im Schnee:





LG
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